Prävention

Unsere schulische Präventionsarbeit ist ein aktiver Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung, so wie es im Niedersächsischen Schulgesetz vorgesehen ist:

Unsere schulische Präventionsarbeit ist ein aktiver Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung, so wie es im Niedersächsischen Schulgesetz vorgesehen ist:

 Die Schülerinnen und Schüler sollen fähig werden,  […]

  • ihre Beziehungen zu anderen Menschen nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Toleranz sowie der Gleichberechtigung der Geschlechter zu gestalten, […]
  • für die Erhaltung der Umwelt Verantwortung zu tragen und gesundheitsbewusst zu leben,
  • Konflikte vernunftgemäß zu lösen, aber auch Konflikte zu ertragen,
  • sich umfassend zu informieren und die Informationen kritisch zu nutzen, […]
  • sich im Berufsleben zu behaupten und das soziale Leben verantwortlich mitzugestalten.Die Schule hat den Schülerinnen und Schülern die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln. Dabei sind die Bereitschaft und Fähigkeit zu fördern, für sich allein wie auch gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erzielen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend selbständiger werden und lernen, ihre Fähigkeiten auch nach Beendigung der Schulzeit weiterzuentwickeln.

Auszug aus dem Niedersächsischen Schulgesetz, §2 (1)

„Schulische Gesundheitsförderung leistet einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Bildung. Sie bietet die Chance, einen gesunden Lebensstil frühzeitig in den Alltag zu integrieren. Lehrkräfte können als Multiplikatoren positiv auf ein gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler einwirken.“

Auszug aus dem Online-Portal des Niedersächsischen Kultusministeriums in Bezug auf das niedersächsische Kooperationsprojekt „Die Initiative – Gesundheit, Bildung, Entwicklung“

Umgang mit anderen in unterschiedlichen Gruppen

  • Stärkung im Umgang mit belastenden schulischen oder familiären Situationen
  • kritische Auseinandersetzung mit der Nutzung von neuen Medien
  • Prävention von Krankheiten, z.B. Magersucht, Depressionen oder HIV
  • Umgang mit Stress

An unserer Schule sind wir in folgenden Bereichen aktiv:
Indem wir einerseits den Einzelnen stärken und in den Blick nehmen sowie andererseits die Schülerinnen und Schüler als Teil der Gesellschaft betrachten, stellen wir im Folgenden das Präventionskonzept des Gymnasiums am Kattenberge vor.

Jahrgang 6

Tag der Klassengemeinschaft‘
Im Rahmen der Klassengemeinschaft durchlaufen die Schülerinnen und Schüler ein Mobbing-Präventionstraining:

  • Durchführung von Rollen- und Kooperationsspielen zur Förderung der sozialen Interaktion
  • Analyse von Strukturen des Mobbings
  • Formulierung von Klassenregeln

Verantwortliche Lehrkräfte: Frau Künkel, Frau Terner, Herr Dr. Benecke sowie die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der sechsten Klassen

Fakultativ im Fachunterricht:

  • Lektüre zum Thema Mobbing im Fach Deutsch
  • Elternabend

Jahrgang 7

Medien-Präventionstag
Angeleitet und begleitet von externen Referenten durchlaufen die Schülerinnen und Schüler sowohl in der Klassengemeinschaft als auch in gemischten Arbeitsgruppen Stationen mit folgenden Schwerpunkten:

  • sicheres Bewegen im Internet
  • Gefahren und Risiken des Internets (z.B. Cyber-Mobbing, Chatrooms, Spielsucht)
  • Teilhabe in sozialen Netzwerken (z.B. Facebook, Twitter, WhatsApp)
  • daraus resultierende Reaktionen und Verhaltensweisen im realen Leben: Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten, psychische Beeinträchtigungen, Stress

Im Anschluss an den Medien-Präventionstag findet ein zentraler Elternabend statt, bei welchem sich auch die Eltern über die behandelten Themenbereiche informieren und ggf. Hilfestellung erhalten können.

Verantwortliche Lehrkraft: Frau Terner & das Präventionsteam

Außerdem Vorstellung von schulischen und außerschulischen Beratungsmöglichkeiten zu Schuljahresbeginn.

Fakultativ im Fachunterricht:

 Präventionsveranstaltung im Universitätsklinikum Eppendorf

  • Projekt „Prävention der Nikotinsucht bei Kindern und Jugendlichen“
  • Vorbereitung und Nachbereitung des Projekts im Rahmen des Biologie-Unterrichts

Besuch des Theaterstücks „Fake“ zum Thema Cyber-Mobbing

Jahrgang 9

HIV-Prävention
Gemeinsam mit dem 10. Jahrgang erarbeiten die Schülerinnen und Schüler an fächerübergreifenden Stationen aktuelle Inhalte zu den Themen HIV und Aids.

Verantwortliche Lehrkräfte: Herr Plitzko, Frau Schulz-Ille, Frau Terner

„Super, dass das ohne Erwachsene und Lehrer vermittelt wurde“ – das war wohl das meistgehörte Feedback von Schülern der Jahrgänge 9 und 10 des Gymnasiums am Kattenberge nach einer ganz besonderen Lerneinheit: einem „AIDS-Parcours“ zur Aufklärung – und zwar von Schülern für Schüler gemacht.

„AIDS ist in Deutschland ein bisschen in Vergessenheit geraten, dabei leben in unserem Land 78.000 HIV-Infizierte, mit allen Problemen, vor allem Vorurteilen, die das mit sich bringt. 2012 sind sogar 550 Menschen daran verstorben. Vor allem aber: Jedes Jahr kommen 3.400 Neuinfektionen hinzu. Deshalb finden wir es wichtig, die entsprechenden Jahrgänge dafür präventiv zu sensibilisieren“, so Regina Terner, Beratungslehrerin, und Susanne Schulz-Ille, Sexualtpädagogin, vom GAK.

Das Außergewöhnliche an dieser besonderen Lerneinheit: Gemeinsam mit dem Biologielehrer Herrn Plitzko und der Sexualpädagogin Frau Schulz-Ille wurde, im Rahmen des Sexualkundeunterrichts, eine umfangreiche Lerneinheit zum Thema HIV und AIDS durchgeführt, um fachlichen Kenntnisse zu diesen Themen zu erwerben.

In dieser Lerneinheit wurde darüber hinaus eigenständig von den Schülerinnen und Schülern das Ausstellungsmaterial für den Aids-Parcours an der eigenen Schule konzipiert.

Gemeinsam mit Frau Schulz-Ille  baute die  Klasse 9g über drei von der Schulleitung freigesetzte Klassenräume einen anschaulichen Parcours auf, mit sechs Stationen rund um die Themen:

  • weltweite Verbreitung des HI-Virus
  • Infektionswege
  • Behandlungsmöglichkeiten
  • Umgang mit Betroffenen
  • Schutzmöglichkeiten
  • Immunbiologische Grundlagen

Jahrgang 10

Fakultativ:

Besuch des Theaterstücks „I will survive“