„Besser kann man es kaum machen!“

Inspekteurinnen-Team des NLQ begutachtet das Gymnasium Am Kattenberge

Schulleiter Armin May bekam den Abschlussbericht von den Inspekteurinnen Regina Kurz (li.) und Jutta Rutenbeck

„Der Schul-TÜV ist da!“Diese Nachricht verbreitete sich vor zehn Tagenwie ein Lauffeuer unter den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Am Kattenberge Buchholz (GAK). Es war aber nicht der Schul-TÜV, und auch nicht mehr die Schulinspektion, wie die Institution noch vor Jahren hieß, sondern die sogenannte „Fokusevaluation“: ein Team des Niedersächsischen Landesamtes für Qualitätsentwicklung (NLQ), das Schulen in einem insgesamt 18-monatigen Zeitraum einmal allgemein und zum anderen unter einem besonderen, von der Schule selbst gewähltenFokus berätund dabei auch konkret begutachtet.Am Nikolaustag kamen zwei der vier Inspekteurinnen, Jutta Rutenbeck, Leiterin des Teams, und Regina Kurz,noch einmal ans GAK, umder Gemeinschaft aus Lehrkräften, Eltern und Schülervertretern abschließend zu berichten, wiedas Ergebnis dieser Begutachtungausgefallen ist –und sie brachtendem GAKauch ohne roten Mantel und weißen Bart ein großes Geschenk mit: „Wir sind total begeistert von Ihrer Schule, die eingroßartiges Gesamtergebnis erzielt hat.Wir haben hier am GAK eine ganz hervorragende Schul-und Unterrichtsentwicklung wahrgenommen.Ihr Unterrichts-und Schulklima ist vonbesonderem Vertrauen, Zutrauen und Respekt aller Beteiligtenuntereinandersowie von einem sehr positiven Umgang der Lehrkräfte mit Fehlern und Schwächen der Schülerinnen und Schüler geprägt. Bei Ihnen laufen Unterricht und Schule wirklich –besser kann man es kaum machen!“Die vier Inspekteurinnen hattensichdrei Tage lang Unterrichtin den sechs Fächern Mathematik, Englisch, Biologie, Werte und Normen, Kunst und Sport angeschautund außerdem zahlreiche Gespräche mit der Schulleitung, den Lehrkräften, dem Elternrat und der Schülervertretung geführt. Das offizielle Leitbild der Schule, „Lernen und Lehrenmit Freude durch Gemeinschaft, Bildung und Kooperation“, werde am GAK im und umden Unterricht herum genau so gelebt. „In fast allen angeschauten Stunden haben wir erlebt, dass die Schülerinnen und Schüler den Unterricht selbst maßgeblich mit steuern durften. Das ist ein geradezu unglaubliches Ergebnis“, stellte Rutenbeck fest.Als besonderenFokushatte dasGAK das wichtige Thema „Bildung in einer digitalen Welt“gewählt.Auch auf diesem Gebietschnitt die Schule hervorragend ab: Gelobt wurde zum einen die außergewöhnliche digitale Ausstattung mit interaktiven Tafeln in jedem Klassenraum, zum anderen die digitale Fortbildungder Lehrkräfteund Weiterentwicklung der internen Lehrpläne, z.B. durch das Medienkonzept, mit dem das GAK in den Jahrgängen 5, 7 und 9 digitale Medienkompetenz vermittelt. „Was Sie sich selbst auf diesem Gebiet des Digitalen vorgenommen haben, haben Sie hervorragend umgesetzt“, lobte auch Inspekteurin Kurz. Schulleiter Armin May war glücklich über dieses Feedback: „Wir freuen uns riesig über so viel Lob von externen Fachleuten. Wir hatten selbst schon das Gefühl,insgesamt und speziell im digitalen Bereich auf einem guten Weg zu sein, aber diese tolle Rückmeldung von außen beflügelt unsalle noch einmal enorm!“